
Eigentlich machte es mich doch ein wenig traurig an dieses Turnier im letzen Jahr
zurück zu denken, denn damals durfte ich wegen Jazz Verletzung mit Jay und Queen an
den Start gehen, wie gerne würde ich auch heute noch eine kleine Runde über den
Parcours mit Jay drehen, aber Opa hat definitiv seine Arbeit getan und so müssen
dann jetzt Jüngere ran. Um Happy die Aufregung in der Halle und den für sie neuen
Untergrund zu ersparen, machten Jazz und ich uns ganz alleine auf den Weg.
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Jazz, gottseidank in diesem Jahr nicht verletzt und wie immer in Hochform zeigte schon früh morgens seine Begeisterung für unseren kleinen Ausflug nach Zolwer, wo er diesmal auf Teppich seine Rutschfestigkeit testen konnte. |
Samstag, 14. März 2009:
Da wir heute bereits gleich zu Anfang starten durften, waren wir also schon sehr früh
auf den Beinen. Als wir in der Halle ankamen stand der Parcours gestellt von
Rolli Schiltz bereits, jedoch ohne Zahlen, so dass man nur Vermutungen über seinen
Verlauf anstellen konnte. Bereits bei der Parcoursbegehung machte ich mir Gedanken
über Jazz Standfestigkeit auf diesem Teppich, ich konnte also nur versuchen ihn bereits
zu Anfang zu zähmen. Leichter gesagt als getan, denn Jazz versuchte gar nicht erst
seine Standfestigkeit und schon gar nicht seine Sitzfestigkeit zu testen, sondern setzte seine ganze
Energie gleich mal in Sprungkraft um, was uns dann auch schon auf den ersten Metern die
obligatorische DIS einbrachte. Jazz rannte, oder besser versuchte zu rennen, das Resultat
war ein kopfloses Schlittern über diesen komischen Teppich, erst im letzten Drittel des
Parcours hatte er verstanden, dass hier das Motto war "weniger ist mehr".
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In der Hoffnung, dass Jazz dann auch noch im Jumping, gestellt von Richter Jos Thines, wenigstens
eine kleine Erinnerung an die Schlitter-Partie von morgens hatte, machten wir uns an die Parcoursbegehung.
Ein sehr schöner runder Parcours, perfekt für diese Halle mit diesem überaus schlecht plazierten
Pfeiler in der Mitte und diesem nicht gerade idealen Teppich. Also nach dem Motto "gut geschmiert
ist halb gewonnen" wurden jetzt mal Jazz Pfoten ordentlich eingewachst, und siehe da, nein hier, es
hätte klappen können, wenn der Hundeführer etwas weniger bl....d wäre. Aber trotz einer weiteren DIS
auf meinem (!) Konto war es ein tolles Gefühl mit Jazz diesen Lauf zu geniessen.
Nach dem Jumping schnell zum Fussball!!!
Sonntag, 15. März 2009:
Und auch heute machten Jazz und ich uns wieder auf den Weg nach Zolwer.
Nach einer schönen grossen Tasse Kaffee, ging's zur Parcoursbegehung vom A-Lauf gestellt
von Jos Thines. Als ich Jazz aus dem Auto nahm, wurde mir bewusst dass er nicht mehr die
kleinste Erinnerung an seine Rutschpartie vom Vortag hatte, er quiekste schon wie ein Schweinchen
als ich ihn rausliess, dann zerrte er mich wie ein Irrer zu den lecker Mädels die am Eingang standen,
dort aber keineswegs auf ihn gewartet hatten, sondern ihm ordentlich Zähne zeigten. Da er davon
eher fasziniert als erschrocken war und einfach weiter flirtete, war es für mich nicht ganz einfach
seine Pfoten einzuwachsen, das Resultat war fast das Gleiche wie am Vortag, ausser dass wir heute
einige Geräte mehr schafften als am Vortag, guckst Du hier.
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Dann nach der Mittagspause Umbau Jumping, gerichtet von Romain Stein. Wieder ein
schön flüssiger Parcours, wie am Vortag, wo wir auch schön flüssig ge-Dis-t wurden.
Diesmal wurden die Pfoten wieder ordentlich mit Wachs bearbeitet, damit Bömmelchen
auch ja nicht ins Schlittern kam, auf geht's. Da ich an den beiden Tagen hier in der Halle
mittlerweile aufgegeben hatte darauf zu warten dass Jazz keinen Frühstart hinlegte, ging
ich auch jetzt davon aus und vermied so meine übliche ruckartige Bewegung nach vorne,
die bei uns meist "DIS" hiess, und es klappte tatsächlich, wir kriegten die Kurve. Auch nach
der Kurve schien alles wie am Schnürchen zu klappen, ausser eben wieder mal 3 Stangen,
die allesamt aber auf mein Konto gingen, also konnten wir getrost mehr als zufieden auf diesen
Lauf zurückblicken. Danke Jazz für die Mühe die Du Dir immer wieder mit Frauchen gibst!

Nach 2 Tagen Turnier waren wir dankbar als wir endlich nach Hause durften um uns dort
genüsslich auf's Sofa zu schmeissen und das Wochenende ausklingen zu lassen.
Fortsetzung folgt....